k IMG 6410Am 4. April 2016 beschäftigte sich das Kollegium unserer GSR mit dem Thema Sanktionen - Sinn und Zweck von Strafen. Im Zuge des Konfliktkutur - Programms wurde die Lehrerinnen und Lehrer von einem externen Referenten weitergebildetet und erarbeiteten anschließend am Nachmittag praktische Umsetzungsmöglichkeiten für unsere Schule.

Unter der Organisation von Frau Gneiting und Herrn Barth wurden in Gruppen Ansätze für eine Weiterentwicklung im  Bereich Sanktionen und Belohnung gegeben. Dieser Prozess ist ein Startschuss für unser Kollegium, dass sich auch hier auf den Weg gemacht hat. Wir danken allen Beteiligten für die aktive Mitarbeit an diesem gewinnbringenden Tag.

 

Ein wesentliches Ziel in der Pädagogik ist die Ermutigung unserer Kinder und Jugendlichen zu demokratisch orientiertem, partizipativem und prosozialem Handeln. Dies kann unter anderem durch gezielte Anerkennung von prosozialem Verhalten gefördert werden. Gleichzeitig darf dissoziales Verhalten nicht folgenlos bleiben. Der Schutz der Gemeinschaft erfordert, dass Verletzungen der Rechte Einzelner sowie Verstöße gegen gemeinschaftliche Normen und Werte wiedergut- gemacht bzw. sanktioniert werden.

Wenn Kinder und Jugendliche andere verletzen, demütigen oder bestehlen, wird von den Erziehenden eine angemessene Reaktion bzw. Konsequenz erwartet. Die praktizierten Methoden basieren in der Regel auf der Erwartung der Erziehenden, die betroffene Person werde ihr Verhalten zum Positiven ändern. Doch zu welchen Bedingungen ändern Menschen ihr Verhalten? Sind Sanktionen überhaupt wirksam bzw. welche Effekte haben sie? Welche Konsequenzen sind unter pädagogischen Gesichtspunkten angezeigt?

 

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