Geschwister-Scholl-Realschule    
Sekretariat Frau Gronbach
Mühlstraße 31
72622 Nürtingen
(07022) 92 60 11

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Von Elena Werner

Die Geschwister Hans und Sophie Scholl waren Mitglieder in einer Widerstandsbewegung gegen Hitler – der "Weißen Rose", die im Frühjahr 1942 gegründet wurd. Die wichtigsten Mitglieder waren die Geschwister Hans und Sophie Scholl, die Medizinstudenten Christoph Probst, Willi Graf, Alexander Schmorell und Kurt Huber, ein Professor.

Geschwister SchollDie Geschwister Scholl wuchsen zur Zeit des Nationalsozialismus auf. Als Kinder und Jugendliche glaubten sie zuerst an die Versprechungen von Hitler und den anderen Nationalsozialisten. Doch mit der Zeit standen sie den Machenschaften Hitlers kritischer gegenüber. Sie wollten sich aber nicht den Nationalsozialisten anpassen, wie es viele Bürger Deutschlands machten. Daraufhin gründeten sie zusammen mit anderen Studenten die  “Weiße Rose“. Mit dieser Widerstandsbewegung wollten sie zeigen, dass nicht nur sie gegen die Nationalsozialisten waren, sondern viele andere Jugendliche und erwachsene Bürger auch.
Sie druckten Flugblätter, die zum Widerstand gegen die Nationalsozialisten aufriefen. Danach verteilten sie diese an Mitstudenten, verschickten sie und legten sie in Telefonzellen usw. aus.

Mit ihren Flugblättern verfolgte die "Weiße Rose" hauptsächlich drei Ziele:

  1. Sie wollten deutlich machen, dass nicht alle Deutschen hinter dieser Regierung standen.
  2. Die Bevölkerung, bei der es ebenfalls hin und wieder eine Unzufriedenheit über die nationalsozialistische Diktatur gab, sollte zu passivem Widerstand gegen die Regierung aufgerufen werden.
  3. Die Flugblätter sollten von ihren Empfängern weiterverbreitet werden, damit eine Widerstandswelle auslösen.

Doch am 18. Februar 1943 wurde ihnen dieses mutige Handeln zum Verhängnis. Die geheime Staatspolizei, auch Gestapo genannt, suchte schon lange nach den Urhebern dieser Flugblätter. An jenem Tag verteilten die Geschwister und ein Mitstreiter namens Christoph Probst an einer Münchner Universität Flugblätter.
Der Hausmeister dieser Universität, ein überzeugter Nationalsozialist, beobachtete die drei und meldete seine Beobachtungen der Gestapo. Noch am selben Tag wurden Hans und Sophie Scholl verhaftet. Einen Tag später wurde auch  Christoph Propst verhaftet.

Am 22. Februar wurden Hans und Sophie zu Tode verurteilt und durch das Fallbeil am selben Tag hingerichtet.  

 

Verwendete Quellen:
a) Bundeszentrale für politische Bildung (Herausgeberin): HanisauLand. Politik für Dich: www.hanisauland.de/kalender/200902/verhaftunggeschwisterscholl  
b) Bernd Kleinhans: Die Weiße Rose, in: www.shoa.de/drittes-reich/widerstand-resistenz-und-dissens/115.html)

Zum Seitenanfang